»... zweifellos ein Lesetipp für Leute wie Klaus Zumwinkel ... Nicht
der Verstand, sondern Emotionen sind die wichtigste Lernhilfe beim
Verinnerlichen von Normen: 'Es tut so gut, gut zu sein' - wie
Forscher dieses Prinzip in Experimenten und Studien variieren, hat
Unterhaltungs- und Erkenntniswert ...«
Der Spiegel, Nr. 11 / 10.3.2008
»... Den Fokus nicht auf das Gen, sondern die Seele gerichtet,
nähert sich ein weiteres Buch der Frage, welche natürlichen
Grundlagen unser moralisches Verhalten möglicherweise hat.
Entgegen dem ersten Anschein breitet Frank Ochmann in 'Die
gefühlte Moral' nicht vorrangig neurophysiologische, sondern
moralpsychologische Forschungen zum Thema aus. Besonders
interessant sind dabei die Belege für seine Argumentation, dass der
Mensch bereits von Beginn an ein soziales Wesen sei und dies nicht
erst mühsam durch moralische Erziehung erlerne ... auch für
Einsteiger gut zu lesen und anregend ...«
Die Zeit Literatur, Nr. 12 / 13.3.2008
»... Frank Ochmann hat sich tief in die Forschungslage gedreht und
gibt einen hervorragenden Überblick über den Erkenntnisstand, vor
allem aus Sicht der Neuroethik. ... Es ist eine Stärke des Buches ...,
dass es die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung systematisch
zusammenträgt und dabei an den Wurzeln der Thematik ansetzt. ...
Wer dieses Buch liest, lernt viel über Moral.«
ChangeX vom 8.4.2008
»... Frank Ochmann, Physiker, Theologe und Journalist, bemerkt in
seiner gesellschaftskritischen Bestandsaufnahme über die „gefühlte
Moral“, dass moralisch bindende Kräfte bedrohlich schwinden. Er
geht der Frage nach, was Hirnforscher heute darüber wissen, bringt
seine Leser zügig und intelligent auf den Erkenntnisstand und denkt
darüber nach, was zu tun sei. Fest steht, dass nicht nur zuerst das
Fressen und dann die Moral kommt, sondern auch: Zuerst das
Gefühl, dann die Moral. ... Zum Lesen empfohlen.«
Hamburger Abendblatt, 30.4.2008
»... Wir haben im buchstäblichen Sinn ein Gefühl für gute Taten.
Aber wie konnte sich daraus eine ganze Moral entwickeln? Der
Journalist Frank Ochmann hat die zahlreichen neuen Erkenntnisse
der Wissenschaft zusammengetragen und zeichnet ein
beeindruckendes Bild von dem Ort, an dem sich Biologie und Moral
begegnen.«
WDR 2 - "Radioquarks", 10.5.2008
»... Interessante und wichtige Fragen zu einer aktuellen Debatte
zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Brennpunkte, die der
Autor in seinem Buch auf eine verständliche und kenntnisreiche Art
diskutiert ...”
Luxemburger Wort, 22.5.2008
»(Ochmanns) sehr interessantes Sachbuch folgt stringent der
Fragestellung, was die Handlungen des Menschen motiviert. Wie das
moralische Empfinden mit dem sozialen zusammenhängt, mit
Einfühlung und Empathie, wie stark Emotionen in das moralische
Urteilsvermögen hineinspielen und der Verstand eher im Nachhinein
tätig wird, das zeigt Ochmann anschaulich auf, von der Sprache her
gut verständlich, in der Sache anspruchsvoll. Sein starkes
Schlussplädoyer ... untermauert er damit sehr plausibel.«
Neue Presse, 31.5.2008
»... Die Kultur steht in ständiger Wechselwirkung mit unserer
biologischen Natur, und so unterscheiden wir gefühlsmäßig Gut und
Böse. Eine brisante These - und doch durch Ergebnisse neuer
Studien nachvollziehbar. Der Theologe und Journalist Frank
Ochmann hat sie zusammengetragen und erfrischend unpolemisch
interpretiert. Herausgekommen ist ein höchst interessanter, gut
verständlicher Blick auf den Stand der Forschung. Hier lernt man
was.«
Deutschlandradio Kultur "Lesart", 22.6.2008
»Ochmann ist Journalist und ein begnadeter Schreiber. Er beherrscht
die hohe Kunst, komplexe wissenschaftliche Thesen
allgemeinverständlich darzustellen, ohne sie zu verflachen. ...
Ochmanns Buch behandelt nicht mehr und nicht weniger als die
Frage, wie Gesellschaft überhaupt funktioniert. ... Ein bisschen tritt
er allen auf die Füße, aber niemandem so sehr, dass er deswegen
das Gesamtwerk ablehnen müsste. Ob Christ oder Atheist, ob Linker
oder Konservativer – jeder wird eine Fülle von Punkten finden, die
ihn – auf seine je eigene Weise – zum Weiterdenken anregen. Ein
Meisterwerk.«
Media-Mania.de, 29.6.2008
»... Eine 'gefühlte' Moral, so wie sie im Buchtitel geschrieben steht,
macht die Menschen nicht unbedingt glücklich. Das weiß auch der
Physiker und Theologe Frank Ochmann. Gefühle führen oft in ein
Dilemma. ... Sollte nicht der Verstand korrigierend einschreiten?
Aber der Verstand benimmt sich wie eine Propaganda- oder
Werbemaschine ... Ochmann findet für seine Ansicht einleuchtende
Argumente. ...«
Sächsische Zeitung, 5.9.2008
»... Interessant und anregend ist die Lektüre der 'gefühlten Moral'
... gerade auch, wenn der Autor gesellschaftspolitisch relevante
Schlüsse aus den Laboruntersuchungen zieht. ...«
ORF, Ö1 - "Kontext", 5.9.2008
»... Was haben jüngste Forschungsergebnisse von
Neurophysiologen, Genetikern, Moralpsychologen über die Wurzeln
unserer Moral herausgefunden? Ochmann erweist sich als brillanter
Analytiker, dem es gelingt, ein komplexes Thema in verständlicher
Sprache zu behandeln. Sein Fazit ist so spannend wie brisant.«
stern Nr. 43, 5.10.2008
»... Es klingt plausibel: Die Moral ist nicht vom Himmel gefallen, sie
hat eine Naturgeschichte. Aber wo in uns hat sie ihren
physiologischen Ort? ... „Gefühl vor Verstand und fertiges Urteil vor
sachlicher Begründung“ – so bringt der deutsche
Wissenschaftsjournalist Frank Ochmann die jüngsten Forschungen in
seinem Buch „Die gefühlte Moral“ auf den Punkt. Wir tun „Gutes“,
weil wir die passenden Gefühle verspüren. ...«
Wiener Stadtmagazin Falter 45/08, 5.11.2008
»... Frank Ochmann ist ein erstaunlich kurzweiliger Überblick über
ein schwieriges Thema gelungen. Selbst in Natur- und
Geisteswissenschaften zu Hause, reflektiert er ebenso die
Erkenntnisse der Neurowissenschaften wie die Ergebnisse
psychologischer Forschungen und die Überlegungen der Philosophie.
...«
Psychologie heute, 14.1.2009
»Anregendes Werk über Gut und Böse ... Warum hält sich noch der
schlimmste Gefängnisinsasse an einen Ehrenkodex? Ist der Mensch
von Natur aus gut, böse – oder bloß ein Produkt seiner Umwelt?
Wen respektiert er als letzte ethische Instanz? Sind ihm absolute
Werte ohne Transzendenz überhaupt vorstellbar? Fragen über
Fragen, mittels welcher der Physiker, Theologe und Journalist Frank
Ochmann den Grundlagen unseres Moralempfindens nachspürt.«
Wiener Zeitung, 10.2.2009
»... Dass der freiheitliche, säkularisierte Staat von Voraussetzungen
lebt, die er selbst nicht garantieren kann, wissen wir zwar zur
Genüge. Die Gründe dafür sind aber selten so eindringlich dargelegt
worden wie in Ochmanns Buch.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2009
Rezensionen (chronologisch)
© Frank Ochmann